Ohrkerzen

Viele Naturvölker haben schon sogenannte Ohrkerzen als Heilmittel eingesetzt.
In unserer Gesellschaft gewinnen die Ohrkerzen berechtigterweise immer mehr an Anerkennung, da sie bei verschiedenen Beschwerden (siehe Anwendungsmöglichkeiten) helfen oder lindern können.

Wie sehen Ohrkerzen aus?

Optisch ähneln sie einem dicken Strohhalm und werden in sorgfältiger Handarbeit hergestellt.

Sie bestehen aus Baumwollstoffen und hochreinem Bienenwachs. Daher duften sie auch angenehm leicht nach Honig.

Was bewirken die Ohrkerzen?

Die Ohrkerzen bewirken einen leichten Unterdruck im Ohr. Außerdem entstehen durch das Flackern der Flamme zusätzlich kleine Vibrationswellen, die wie eine sanfte Trommelfellmassage wirken. Patienten nehmen oft direkt nach oder sogar während der Anwendung eine wohltuende druck- und schmerzlindernde Empfindung im Kopfbereich wahr.

Häufig kommt es auch spontan zu einer besseren Nasenatmung und zu einem verbesserten Geruchssinn.

So wirken Ohrkerzen über den äußeren Gehörgang auf die Zonen des lymphatischen Gewebes im Rachen und sind somit eine gute Ergänzung zur manuellen Lymphdrainage im Kopfbereich.

Über die Vibrationswirkung auf das Trommelfell wird auch das Mittelohr positiv beeinflusst. Die sogenannte Ohrtrompete (Tube) verbindet das Mittelohr mit dem Rachenraum, und es kann somit auch eine Wirkung auf die Rachenmandeln erzielt werden. Durchblutung und Lymphfluss im betreffenden Bereich werden stimuliert und somit das Abwehrsystem gestärkt.

In der Behandlung beschreiben viele Menschen das Knistern wie von einem Kamin, manche nehmen Meeresrauschen wahr.

Durch die beidseitige Behandlung mit Ohrkerzen können sich viele Menschen gut entspannen und es entsteht ein wohliges Wärmegefühl, das als sehr angenehm empfunden wird. Durch den Druckausgleich entsteht eine „befreiende“ Wirkung auf Ohr-, Stirn- und Nebenhöhlen. Viele Menschen fühlen sich dabei und auch danach total relaxt.

Hilfreiche Anwendungsmöglichkeiten von Ohrkerzen

Ohrkerzen eignen sich auch wunderbar als Begleittherapie zu anderen Therapieformen wie Homöopathie, Massage u.v.m.